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Livia Alexa

"Born in the wrong century? - Millenium!"


Wie alles zusammen kommt

Dear Diary Posted on Mon, March 12, 2018 09:17PM

Die meisten Menschen in meinem Umfeld werden immer wieder erwähnt werden. Hier kommt also eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Personen.

Die Itlerin*:
Meine
Mum ist aufgeschlossen und witzig. Spricht drei Sprachen im Prinzip
fließend und weiß einfach alles. Und wenn nicht, weiß es ihre Community.
Sie hilft mir jeden Tag der Mensch zu werden, der ich sein will und ist
einfach ein kleines Computer-Genie. Zum Glück mittlerweile glücklich
neuverheiratet hat sie das Leben von mir und meiner Schwester viel
besser gemacht.

Yune*:
Meine kleine Schwester ist eine der
wenigen Konstanten in meinem Leben und holt mich immer wieder auf den
Boden der Tatsachen zurück. Sie ist genauso ein Geek wie ich und liebt
mittlerweile Dr. Who und Co. über alles. Sie kämpft gerade mit
Depressionen und schlägt sich super, obwohl das alles sehr schwer für
sie ist.

Der Busfahrer*:
Mein Stiefvater hat mehr für uns
gemacht, als es mein Vater je geschafft hat, er hat uns ein Zuhause
gegeben und einen Rückzugsort an den wir immer wieder zurückkehren
können. Er unterstützt mich in allen meinen Entscheidungen und glaubt an
mich und ist so viel mehr als ein Busfahrer.

Der Narzisst*:
Mein
leiblicher Vater und ich haben nicht die beste Beziehung, doch er
spielt in meinem Leben trotzdem, oder gerade deswegen eine große Rolle.
Wenn es Probleme gibt, ist er gerne einer der Gründe, nur bleibt er
trotzdem mein Vater.

Sheldon Lee Cooper*:
Mein Bruder ist ein schwieriger Fall mit heftigem ADHS und anderen Krankheiten macht er es einem nicht immer leicht ihn zu mögen. Mittlerweile wohnt er nicht mehr Zuhause und ist daher nicht immer Bestandteil meiner Erzählungen, kommt dennoch in ihnen vor.

Wenn man 14 ist gleicht jeder Vorfall gleich einem Weltuntergang. Das selbe gilt für die Zeit während des Abiturs. Und wenn ich meine Freunde nicht hätte wäre ich wahrscheinlich verrückt geworden.

Die Languste*:
“Spielt niemals mit Livia “Wer bin ich”.” – würde die Languste euch vermutlich raten, denn so kam ihr Name zustande. Weil mir in der Kategorie Tiere nichts anderes einfällt als ein Kurstentier, das im Ozean lebt.smiley Aber wer ist die Languste überhaupt? Sie gehört zu meinem engsten Freundeskreis und ist Weltmeisterin im Umarmungen geben. Außerdem hat sie es wie kein anderer im Griff mich zum lachen zu bringen und zaubert einem immer ein Lächeln ins Gesicht.

Der Franzose*:
“Cringe!” Das war ihre erste Reaktion darauf, dass ich über sie schreibe, dabei ist sie selbst total bescheuert. Warum sie “der Franzose” ist. Als wir die Kurse für die Oberstufe wählten hat der gesamte Freundeskreis das Fach Französisch aus offensichtlichen Gründen abgewählt (keiner kann es und jeder hasst es), außer der Franzose, die wählte es natürlich noch als Leistungskurs. Das führte in den folgenden Jahren zum ein oder anderen Witz und prägte den Spruch “Du hast ja auch Französisch gewählt”.

Danny*:
Was ist Danny überhaupt? Ich glaube diese Frage haben sich alle aus unserem Freundeskreis zu irgendeinem Zeitpunkt schon mal gestellt. Zu einer richtigen Antwort bin ich noch nicht gelangt, aber ich weiß, dass Danny wundervoll ist. Sie ist verrückt, der Otaku meines Vertrauens und ein Stück weit Zuhause. Wieso wir Freunde sind, weiß ich auch nicht, denn eigentlich passt es gar nicht, uneigentlich war sie auf einmal da und ich würde sie nicht missen wollen.

Newton*:
Wenn es jemanden gibt, der immer ein offenes Ohr für jeden hat, dann ist das Newton. Sie ist unser kleines Genie und der Gruppen-Ökö. Meine Adresse, wenn ich über Politik und “Wichtiges in der Welt” (Danny würde hier wohl widersprechen) reden will und rockt Haremshosem wie kein anderer. Außerdem teilt sie meinen Hang zum Sarkasmus und den schwarzen Humor.

Meeresstern*: Meine älteste Freundin und ein Stück Heimat und außerdem einer der kreativsten, liebenswürdigsten Menschen meiner Welt. Dass wir uns jetzt schon 9 Jahre kennen, kann ich einfach nicht glauben, und obwohl wir an verschiedenen Orten leben und völlig verschiedene Leben führen ist sie immer an meiner Seite geblieben. Die stundenlangen Telefonate sind wie eine Kur.

Werther*:
Wenn man in die Oberstufe kommt wählt man seine Kurse und sitzt dann einfach in diesen mit völlig Fremden zusammen. Für meinen Deutsch-Kurs gilt, dass ich neben Werther saß, die ich zuvor noch nie gesehen hatte. Selbst erst ein Jahr an der Schule stellte ich fest, dass auch Werther neu war und bald begann ich mich mehr mit ihr zu unterhalten. Sie ist irre, aber genau die richtige Art irre für mich und sie mochte Werther (“Die Leiden des jungen Werther”) tatsächlich (für mich unverständlich smiley).

Maggy*:
Meine Seelenschwester (kitsch), aber es ist wahr. Sie ist der Mensch, der mir am nächsten steht und nicht nur den gleichen Sprung in der Schüssel hat, sondern sich sogar die selbe Schüssel mit mir teilt. Sie weiß alles über mich und hält mich trotzdem aus, obwohl wir zwei Jahre lang im Prinzip zusammen gewohnt haben. Ein fester Bestandteil meines Lebens, Teil der Familie (also meine Eltern haben sie im Prinzip adoptiert) und genauso verrückt wie ich.

Vielleicht fällt mir noch jemand ein, den ich jetzt vergessen habe, aber fürs erste war es das.

Livia Alexa

*Alle Namen wurden von der Redaktion geändert und tauchen hier nur als alias auf.



Wie das alles kam

Dear Diary Posted on Mon, March 12, 2018 07:52PM

Und eines Tages kam mir dann der Gedanke, man könnte ja mal einen Blog starten.
Wie das immer so ist, wenn man 18 Jahre alt ist und kein Plan von der großen weiten Welt des Internets hat, fragt man eben den ITler seines Vertrauens, meine Mum. Ich wusste nicht mal, über was ich schreiben will, aber der Gedanke hatte sich irgendwie in mein Gehirn eingebrannt und dort den Abi-Stress überdauert. “Also los.” war der Kommentar von Mum und der Plan wurde in die Tat umgesetzt.

Jetzt sitze ich hier und schreibe meinen aller ersten Blog-Eintrag und weiß noch immer nicht so genau warum ich das ganze mache, oder wie ich das umsetzten werde. Aber hey, ich schreibe jetzt einen Blog, das kann doch ganz witzig werden. Wieso genau ich auf den Plan kam weiß ich dann aber doch nicht mehr wirklich. Ich nenne es mal Eingebung und wer weiß, vielleicht wird daraus ja wirklich was. Ich schreibe dann wohl mal aus meinem Leben, mit Höhen und Tiefen und dem täglichen Drama zwischen Schule/Studium, Familie, Freunde und mir, einem chaotischen Mädchen, voller idiotischer Gedanken, Ideen und dem technischen Wissen eines alten Mannes aus dem 18. Jahrhundert.

Auf in den Versuch mein Leben ein wenig zu ordnen und wiederzugeben, oder zumindest letzteres smiley

Livia Alexa



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